Presseaussendung: Zur gezielten Tötung von Bahaa und Asmaa Abu Al-Ata in Gaza Stadt

Mit einem Schritt der massiven Eskalation führte das israelische Militär heute Nacht eine außergerichtliche Hinrichtung am Gazastreifen durch. Bahaa Abu Al-Ata, militärischer Führer des Islamischen Dschihad, wurde dabei gemeinsam mit seiner Frau Asmaa Abu Al-Ata getötet.


In einem gemeinsamen Statement gaben die israelische Armee und der Inlandsgeheimdienst Shin Bet heute früh bekannt, dass mittels eines um vier Uhr früh durchgeführten Luftangriff Bahaa Abu Al-Ata, militärischer Führer des Islamischen Dschihad, und seine Frau Asmaa Abu Al-Ata im Osten von Gaza City getötet wurden. Die beiden Kinder und der Nachbar des getöteten Ehepaares wurden verletzt.


Bahaa und Asmaa Abu Al-Ata wurden außergerichtlich, das heißt ohne jegliches gerichtliches oder rechtliches Verfahren, hingerichtet. Die Mehrheit der internationalen Staatengemeinschaft lehnt diese Maßnahme der gezielten Tötungen ab, da sie mit den Statuten eines funktionierenden Rechtsstaates nicht zu vereinbaren sind und zudem internationales Recht verletzen, da dem Opfer jede Möglichkeit der Verteidigung gegen die Anschuldigungen fehle.

Israel übt die Strategie der gezielten Tötungen seit Langem und insbesondere auf Führer der Hamas und anderen politischen Gruppierungen aus.



Israel versucht, Methoden wie gezielte Tötungen als einen Akt der Selbstverteidigung darzustellen. Vielmehr handelt es sich jedoch um die Tat einer Besatzungsmacht, die einen ohnehin brüchigen Waffenstillstand zum wiederholten Male scheiten lässt“, so Botschafter Salah Abdel Shafi. „Israel trägt die Verantwortung für diese erneute Eskalation. Die dadurch ausgelöste Eskalationsspirale zeigt einmal mehr, dass militärische Lösungen nicht zu Stabilität und einem gerechten Frieden beitragen. Nur die Beendigung der Besatzung und die Aufhebung der Blockade von Gaza ebnen den Weg zu einem langfristigen Frieden.

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