

29. Jänner - Zum zweiten Todestag von Hind Rajab
„Meine Tochter Hind Rajab wurde am 3. Mai 2018 geboren, nach Jahren der Unfruchtbarkeit, Jahren des Betens, Jahren des Glaubens, dass Gott eine Tür geschlossen hatte, die sich niemals wieder öffnen würde. Als ich endlich schwanger wurde, hatte ich das Gefühl, die Hoffnung selbst in mir zu tragen. Ihre Geburt war schwierig – sie hätte es fast nicht überlebt –, aber als man mir ihren winzigen Körper in die Arme legten, flüsterte ich ein Gebet, das zu einem Versprechen zwischen


"Was uns die Wunden erzählen" - Internationale Ärztinnen und Ärzte berichten von Gaza
Ärzt*innen in Gaza beobachteten ein beunruhigendes Muster: Kinder mit einer einzigen Schusswunde am Kopf oder in der Brust, ein Zeichen...


US-Gesandte in Israel blockierten Frühwarnung vor „apokalyptischer Verwüstung“ in Gaza
„Ich war einer der UN-Mitarbeiter, die im Rahmen einer Mission im nördlichen Gazastreifen über die unvorstellbaren Todesfälle und Zerstörungen berichteten, die wir dort gesehen haben. Reuters berichtet, dass die US-Botschaft einen auf unseren Berichten basierenden USAID-Bericht blockiert hat, während die Biden-Regierung über Waffenverkäufe nachdachte. Es ist so widerlich.“ Jonathan Whittall, ehemaliger Mitarbeiter von UN-OCHA, 31. Jänner 2026 Mitarbeiter*innen der US-Agentur


Die israelische Armee gibt zu, 70.000 Palästinenser*innen in Gaza getötet zu haben. Welche weiteren Anschuldigungen könnten sich als wahr herausstellen?
Der Streit über die Zahl der Todesopfer mag sich dem Ende nähern, aber die Debatte über ihre Identitäten dürfte noch lange weitergehen. Die israelische Öffentlichkeit muss sich fragen, was diese verspätete Anerkennung über die Glaubwürdigkeit der Armee und der Regierung hinsichtlich des Vorgehens Israels in Gaza aussagt. Analyse von Nir Hasson, Haaretz, 29. Jänner 2026 ( Originalbeitrag in englischer Sprache) Dass Israel letztendlich die vom Gesundheitsministerium in Gaza


Vergessen Sie Gaza nicht
Schreckliche neue Daten unterstreichen das Ausmaß des unfassbaren Grauens. Von Owen Jones, Battlelines, 29. Jänner 2026 ( Originalbeitrag in englischer Sprache) Stellen Sie sich vor, eine Großfamilie würde in Großbritannien, einem Land mit rund 69 Millionen Einwohner*innenn, gewaltsam ermordet werden. Die Großväter, Großmütter, Väter, Mütter, Onkel, Tanten, Teenager, Kleinkinder und Neugeborenen. Wenn diese eine Großfamilie in Großbritannien getötet worden wäre, würde dies


Dieses Kind gehörte allen
Das Baby trug einen einzigen Winterpyjama und darüber ein dünnes, kurzärmeliges Hemd. Das war alles. Zwei unzureichende Schichten auf einem Körper, der gerade erst gelernt hatte, mit Kälte umzugehen. Draußen peitschte der Wind gegen die Wände der Klinik und trug etwas mit sich, das härter war als das Wetter, etwas fast Böswilliges. Ich habe die Mutter nicht nach dem Grund gefragt. Ich habe aufgehört, solche Fragen zu stellen. Nicht weil mir die Neugier fehlt, sondern weil mir


Gaza und die Kriegsführung in Städten: Schäden für Zivilist*innen, Risiken und Verantwortung
Die städtische Kriegsführung wird oft als Vorwand herangezogen: dichtes Gelände, ein eingebetteter Feind, menschliche Schutzschilde, unvollständige Informationen. Diese Bedingungen sind real, aber sie allein erklären nicht die Ergebnisse. Jede moderne Armee, die in Städten gekämpft hat, war mit Unsicherheit, der Anwesenheit von Zivilist*innen und Gegnern konfrontiert, die dies ausnutzen. Was Kriege unterscheidet, ist nicht, ob diese Probleme existieren, sondern wie Kommandeur


„Ich kann meinen Mandanten nicht helfen“: Die unmögliche Aufgabe, palästinensische Gefangene zu vertreten
Da Israel seine Gefängnisse als ‚Folteranstalten‘ betreibt, weisen Anwält*innen auf die fehlende staatliche und gerichtliche Aufsicht hin, die es dem Gefängnissystem ermöglicht, ungestraft zu agieren. Von Lee Mordechai und Liat Kozma, +972Mag in Kooperation mit Local Call, 27. Januar 2026 ( Originalbeitrag in englischer Sprache) In Israel gibt es heute nur wenige Themen, denen mit so viel Gleichgültigkeit – und manchmal sogar offener Feindseligkeit – begegnet wird wie den



