

New York Times: Das Schweigen angesichts der Vergewaltigung von Palästinenser*innen
Palästinenserinnen und Palästinenser berichten von brutalen sexuellen Übergriffen durch israelische Gefängniswärter*innen, Soldat*innen, Siedler und Verhörbeamt*innen. Von Nicolas Kristof, The New York Times, 11. Mai 2026 (Originalbeitrag in englischer Sprache) Es ist ganz einfach: Unabhängig davon, wie wir zum Nahostkonflikt stehen, sollten wir uns darin einig sein, Vergewaltigung zu verurteilen. Unterstützer*innen Israels machten dies nach den brutalen sexuellen Übergriff


Neuer UN Bericht: Zur Lage der Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten (im Zeitraum vom 7. Oktober 2023 bis 31. Mai 2025)
Dieser Bericht bietet einen Überblick über die Menschenrechtslage sowie die wichtigsten Tendenzen und Entwicklungen in den besetzten palästinensischen Gebieten, zu denen der Gazastreifen und das Westjordanland einschließlich Ostjerusalem gehören, im Zeitraum vom 7. Oktober 2023 bis zum 31. Mai 2025. Er ergänzt andere Berichte des OHCHR, die sich auf überlappende Zeiträume beziehen, indem er Informationen enthält, die bisher noch nicht behandelt wurden. Hoher Kommissar der Ver


Stimmen zu Itamar Ben Gvirs Misshandlung der verschleppten Flottilla-Aktivist*innen
„Ben-Gvir ist abstoßend. Als Mensch und als Minister. Aber er ist nicht die Erklärung. Er ist das Symptom. Was ich sehe, wenn ich diese gefesselten Menschen auf dem Betonboden sehe — Köpfe nach unten, Nationalhymne im Hintergrund, ein Minister mit Flagge, der triumphiert — ist das Ergebnis von Jahrzehnten. Jahrzehnte, in denen Erniedrigung möglich war, weil sie folgenlos geblieben ist. Jahrzehnte, in denen die internationale Gemeinschaft weggeschaut, relativiert, abgewogen ha


Die geheime Mission zur Rettung des wichtigen Archivs der UN über palästinensische Flüchtlinge
Millionen von Dokumenten, die Generationen von Traumata dokumentieren, wurden in einer zehnmonatigen UNRWA-Operation aus Gaza und Ostjerusalem gerettet. Von Jason Burke, The Guardian, 14. Mai 2026 (Originalbeitrag in englischer Sprache) Die Reise von Ostjerusalem nach Amman hätte eigentlich einfach sein sollen: eine kurze Fahrt hinunter zum Toten Meer, über den Grenzkontrollpunkt und zügig weiter in die jordanische Hauptstadt. Doch im Frühsommer 2024 schien diese Strecke fü


Die letzte Momente einer Mutter und ihrer Tochter in Gaza, die zuletzt lebend in israelischer Militärgewahrsam gesehen wurden
Vor einigen Tagen wurde ein Foto publik, das im Dezember 2023 aufgenommen wurde. Es zeigt drei israelische Soldaten und zwei palästinensische Frauen im Inneren eines Militärfahrzeugs. Die drei jungen Soldaten sitzen auf der rechten Seite, der vorderste von ihnen hält seinen Daumen hoch, der mittlere hält eine Schusswaffe, die auf die beiden Frauen gerichtet ist, in der Hand. Alle drei grinsen. Ihnen gegenüber sitzen zwei Frauen, beide tragen ein Kopftuch und langärmelige Klei


Anlässlich des 78. Jahrestages der Nakba: Das Recht auf Rückkehr
Eines Tages im April 1948 wurden wir vor unserem Internat versammelt, einem alten osmanischen Gebäude in Beerscheba. Wir waren zwanzig oder dreißig Buben im Alter von zehn bis sechzehn Jahren, Söhne der Scheichs von Beerscheba. „Die Lage ist ernst“, verkündete der Schuldirektor. „Jüdische Truppen töten Palästinenser*innen in Jaffa und Jerusalem. In Deir Yassin findet ein großes Massaker statt. Ich kann euch hier nicht beschützen. Geht sofort nach Hause.“ Von Salman Abu Sitta,


„Als Ärzt*innen sind wir praktisch blind“: Ein Einblick in die MRT-Krise in Gaza
Da alle Geräte durch die israelische Belagerung zerstört oder unbrauchbar gemacht wurden, können wir unsere Patient*innen nicht diagnostizieren und sind stattdessen gezwungen, eine verzweifelte Form der Triage durchzuführen. Von Jinin Rummaneh, +972Mag, 14. Mai 2026 (Originalbeitrag in englischer Sprache) Seit Monaten verliert die 12-jährige Palästinenserin Jana Al-Hajj langsam die Bewegungsfähigkeit in ihren Gliedmaßen. Zunächst konnte sie eines ihrer Beine nicht mehr benu


Die Gegenreaktion auf Enthüllungen über sexuelle Folter an palästinensischen Gefangenen zielt darauf ab, den Preis für das öffentliche Anprangern solcher Missstände zu erhöhen
Israels Reaktion auf die jüngsten Berichte der New York Times, in denen die schreckliche sexuelle Gewalt gegen Gefangene detailliert beschrieben wird, zielt darauf ab, diejenigen zum Schweigen zu bringen, die die grundlegende Tatsache der menschlichen Würde der Palästinenser*innen vertreten. Von Yuli Novak, The Guardian, 14. Mai 2026 (Originalbeitrag in englischer Sprache) Das Schockierendste an den jüngsten Berichten über sexuelle Folter an Palästinenser*innen in israelisc



