

Vergessen Sie Gaza nicht
Schreckliche neue Daten unterstreichen das Ausmaß des unfassbaren Grauens. Von Owen Jones, Battlelines, 29. Jänner 2026 ( Originalbeitrag in englischer Sprache) Stellen Sie sich vor, eine Großfamilie würde in Großbritannien, einem Land mit rund 69 Millionen Einwohner*innenn, gewaltsam ermordet werden. Die Großväter, Großmütter, Väter, Mütter, Onkel, Tanten, Teenager, Kleinkinder und Neugeborenen. Wenn diese eine Großfamilie in Großbritannien getötet worden wäre, würde dies
29. Jan.


29. Jänner - Zum zweiten Todestag von Hind Rajab
„Meine Tochter Hind Rajab wurde am 3. Mai 2018 geboren, nach Jahren der Unfruchtbarkeit, Jahren des Betens, Jahren des Glaubens, dass Gott eine Tür geschlossen hatte, die sich niemals wieder öffnen würde. Als ich endlich schwanger wurde, hatte ich das Gefühl, die Hoffnung selbst in mir zu tragen. Ihre Geburt war schwierig – sie hätte es fast nicht überlebt –, aber als man mir ihren winzigen Körper in die Arme legten, flüsterte ich ein Gebet, das zu einem Versprechen zwischen
29. Jan.


Dieses Kind gehörte allen
Das Baby trug einen einzigen Winterpyjama und darüber ein dünnes, kurzärmeliges Hemd. Das war alles. Zwei unzureichende Schichten auf einem Körper, der gerade erst gelernt hatte, mit Kälte umzugehen. Draußen peitschte der Wind gegen die Wände der Klinik und trug etwas mit sich, das härter war als das Wetter, etwas fast Böswilliges. Ich habe die Mutter nicht nach dem Grund gefragt. Ich habe aufgehört, solche Fragen zu stellen. Nicht weil mir die Neugier fehlt, sondern weil mir
28. Jan.


Gaza und die Kriegsführung in Städten: Schäden für Zivilist*innen, Risiken und Verantwortung
Die städtische Kriegsführung wird oft als Vorwand herangezogen: dichtes Gelände, ein eingebetteter Feind, menschliche Schutzschilde, unvollständige Informationen. Diese Bedingungen sind real, aber sie allein erklären nicht die Ergebnisse. Jede moderne Armee, die in Städten gekämpft hat, war mit Unsicherheit, der Anwesenheit von Zivilist*innen und Gegnern konfrontiert, die dies ausnutzen. Was Kriege unterscheidet, ist nicht, ob diese Probleme existieren, sondern wie Kommandeur
28. Jan.


„Ich kann meinen Mandanten nicht helfen“: Die unmögliche Aufgabe, palästinensische Gefangene zu vertreten
Da Israel seine Gefängnisse als ‚Folteranstalten‘ betreibt, weisen Anwält*innen auf die fehlende staatliche und gerichtliche Aufsicht hin, die es dem Gefängnissystem ermöglicht, ungestraft zu agieren. Von Lee Mordechai und Liat Kozma, +972Mag in Kooperation mit Local Call, 27. Januar 2026 ( Originalbeitrag in englischer Sprache) In Israel gibt es heute nur wenige Themen, denen mit so viel Gleichgültigkeit – und manchmal sogar offener Feindseligkeit – begegnet wird wie den
27. Jan.


Das „Wet Tent Syndrome“ tötet Säuglinge in Gaza
Die Beschränkungen Israels in Bezug auf Unterkünfte und Medikamente haben vertriebene Familien hilflos zurückgelassen, während Neugeborene der Kälte und vermeidbaren Krankheiten zum Opfer fallen. Von Michal Feldon, +972Mag in Kooperation mit Local Call, 26. Januar 2026 ( Originalbeitrag in englischer Sprache) Letzte Woche kehrte Mohamed Abu Jarad in sein Zelt im Stadtteil Al-Daraj in Gaza-Stadt zurück und fand seine drei Monate alte Tochter Shaza völlig unterkühlt und nich
26. Jan.


„Straflosigkeit wird nicht für immer andauern“: Was Francesca Albanese Hoffnung gibt
Die UN-Sonderberichterstatterin zeigt einen Ausweg aus der aktuellen Krise des Völkerrechts auf und reagiert gleichzeitig auf Kritik an ihrer Haltung vom 7. Oktober. Von Samah Salaime, +972Mag, 21. Jänner 2026 ( Originalbeitrag in englischer Sprache) In der zweiten Hälfte von Francesca Albaneses jüngstem Vortrag an der SOAS University of London begann der junge Mann, der neben mir im Publikum saß, leise zu weinen. Die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästine
23. Jan.


Living Hell - Das israelische Gefängnissystem als ein Netzwerk von Folterlagern (Auszüge aus dem neuen Bericht von B’tselem)
„Einen Tag nach unserer Ankunft in Sde Teiman begann ich, unerträgliche Schmerzen in meinen Füßen zu spüren. Nach und nach verlor ich die Fähigkeit zu stehen. […] Am 14. März 2024 wachte ich auf und lag in einer großen Blutlache. Ich war im Schock. Ich schaute auf meine Füße und sah, dass sie bluteten. Es war ein schrecklicher Anblick, und ich begann hysterisch zu schreien und zu weinen, in der Hoffnung, dass jemand kommen würde, um mir zu helfen. Ich wurde ins Gefängniskrank
22. Jan.


„Gesundheit ist politisch“: Dr. Tanya Haj Hassan über die gezielten Angriffe auf Infrastrukturen, die die Gesundheit von Kindern in Gaza gewährleisten
Dr. Tanya Haj Hassan ist Fachärztin für Kinderintensivmedizin und war in den letzten zehn Jahren wiederholt im Rahmen von medizinischen Missionen in Gaza tätig, unter anderem während des Völkermords Israels im belagerten Gazastreifen. Sie ist zu einer der bekanntesten und kompromisslosesten Stimmen aus der Medizin geworden, die Israels Zerstörung des Gesundheitssystems in Gaza und die systematische Gewalt gegen palästinensische Kinder dokumentieren. In diesem Interview konzen
22. Jan.




































