

Deutschland hat nie aufgehört, Israels Völkermord mit Waffen auszustatten
Ein neues bilaterales Cybersicherheitsabkommen und der anhaltende Waffenfluss lassen wenig Zweifel an der Haltung Deutschlands: keine Rechenschaftspflicht, sondern Normalisierung. Von Hanno Hauenstein, +972Mag, 20. Januar 2026 ( Originalbeitrag in englischer Sprache) „Israel hat das Recht – und sogar die Pflicht –, seine Bürger*innen und seine Existenz gegen diejenigen zu verteidigen, die wiederholt das Existenzrecht des demokratischen jüdischen Staates leugnen.“ Mit diese
19. Jan.


„Die Siedler brachten die Gewalt“: Die ethnische Säuberung eines Dorfes im Westjordanland
Ras ‘Ein al ‘Auja ist eine Gemeinde mit etwa 135 Familien – und die einzige, die in diesem Teil des Jordantals noch übrig ist. Von Emma Graham-Harrison und Quique Kierszenbaum, The Guardian, 14. Jänner 2026 ( Originalbeitrag in englischer Sprache) Fünf Jahrzehnte im südlichen Jordantal gingen an einem Tag zu Ende, und Mahmoud Eshaq kämpfte darum, seine Tränen zurückzuhalten. Der 55-Jährige hatte seit seiner Kindheit nicht mehr geweint, aber als er das Haus seiner Familie a
18. Jan.


Analyse: Israel hat 37 Hilfsorganisationen aus dem Gazastreifen verbannt – und sich dann mit deren Arbeit geschmückt
Israel hat die Verantwortung für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen auf internationale Hilfsorganisationen abgewälzt, diese dann diffamiert, eingeschränkt und schließlich viele von ihnen verboten. Von Nir Hasson, Haaretz, 1. Jänner 2026 ( Originalbeitrag in englischer Sprache) Die Entscheidung Israels, 37 internationalen Hilfsorganisationen die Fortsetzung ihrer Arbeit im Gazastreifen zu untersagen, ist der jüngste Schritt in einer Politik, die sowohl grausam als auch am
16. Jan.


Die NGO-Verbannung aus Gaza sachlich betrachtet in zehn Fakten
Was sagt das Internationale Völkerrecht über die von der israelischen Regierung geplanten Verbannung von 37 Hilfsorganisationen aus Gaza? Und was hat das mit Israels juristisch bewiesener Rolle als illegitimer militärischer Besatzer Palästinas zu tun - und daraus erwachsenden juristischen Verpflichtungen? Von Nadia Zaboura, Jänner 2026 ( Originalbeitrag ) 1. Fakt Israel bannt die Verbannung von 37 internationalen Hilfsorganisationen, sollten diese nicht u.a. sensible und un
16. Jan.


Expert*innen sagen, dass das israelische Verbot von Hilfsorganisationen in Gaza „katastrophale“ Folgen haben wird
37 Nichtregierungsorganisationen wurden aufgefordert, ihre Arbeit einzustellen, wodurch das Leben der Palästinenser*innen „unmittelbar gefährdet“ ist. Von Jason Burke, The Guardian, 31. Dezember 2025 ( Originalbeitrag in englischer Sprache) Das neue Verbot Israels für Dutzende von Hilfsorganisationen, die in Gaza tätig sind, wird „katastrophale“ Folgen für die Bereitstellung lebenswichtiger Dienstleistungen in dem zerstörten Gebiet haben und das Leben der Palästinenser*inn
16. Jan.


Während eines heftigen Sturms konnte ich die panischen Schreie von Kindern in Zelten draußen hören. Das ist Weihnachten in Gaza.
Diese Jahreszeit ist der eigentliche Beginn des Winters: die 40 kältesten und härtesten Tage der Saison. Ein Bewohner von Gaza-Stadt beschreibt die Realität für Palästinenser*innen, die mit wenig Schutz und ohne Strom oder Heizung leben. Von Ahmed Kamal Junina, The Guardian, 30. Dezember 2025 ( Originalbeitrag in englischer Sprache) Es war etwa 20:30 Uhr an einem Donnerstag, als ich mich auf den Heimweg nach Gaza-Stadt machte. Es war windig, und ich konnte nicht länger dra
16. Jan.


Stimmen palästinensischer Christinnen und Christen
„Liebe Brüder und Schwestern, seitdem das Wort Fleisch geworden ist, spricht die Menschlichkeit nun und verkündet Gottes eigenem Wunsch, uns zu begegnen. Das fleischgewordende Wort hat sein zerbrechliches Zelt unter uns aufgeschlagen. Wie können wir da nicht an die Zelte in Gaza denken, die seit Wochen Regen, Wind und Kälte ausgesetzt sind?“ Aus der Predigt von Papst Leo XIV, Petersdom, 25. Dezember 2025 „Ich bin als palästinensischer Christ in Palästina aufgewachsen. Ich
14. Jan.


„Wir sind immer noch hier.“ Katholischer Patriarch hält Weihnachtsmesse in einer von Israel während des Krieges bombardierten Kirche in Gaza
Der ranghöchste katholische Geistliche im Heiligen Land forderte die Palästinenser*innen auf, in Gaza „nicht nur zu überleben“, sondern „ihr Leben wieder aufzubauen“, als er dort am Sonntag vor dem Hintergrund apokalyptischer Zerstörung und Vertreibung die Weihnachtsmesse las. Von Tareq El-Hilou, Abeer Salman, Ibrahim Dahman, Sana Noor Haq; CNN, 21. Dezember 2025 ( Originalbeitrag in englischer Sprache) Kardinal Pierbattista Pizzaballa, der lateinische Patriarch von Jerusa
13. Jan.


Neue israelische Siedlung in einer Stadt im Westjordanland in der Nähe von Bethlehem bedroht die christliche Präsenz in Palästina
Israelische Siedlergruppen haben begonnen, palästinensisches Land in der Stadt Beit Sahour zu zerstören, um Platz für eine neue Siedlungsaußenstelle zu schaffen. Die Siedlung bedroht laut Aussagen der Einwohner*innen die Existenz der größten verbliebenen christlichen Gemeinde im Westjordanland. Von Jeff Wright, Mondoweiss, 11. Dezember 2025 ( Originalbeitrag in englischer Sprache) Im vergangenen Monat begannen israelische Siedlergruppen mit der Zerstörung von Land in der p
12. Jan.


„Israel zwingt uns zum Gehen“: Der Plan zur Öffnung des Grenzübergangs Rafah in Gaza hinterlässt bei der palästinensischen Bevölkerung mehr Fragen als Antworten
Palästinenser*innen im Gazastreifen berichten, sie stehen unter Druck, sich zu entscheiden, ob sie ihre Familien zurücklassen wollen, in der Hoffnung, nach Ägypten zu gelangen; andere wiederum haben die Hoffnung, den Gazastreifen zu verlassen, ganz aufgegeben. Von Nagham Zbeedat, Haaretz, 8. Dezember 2025 ( Originalbeitrag in englischer Sprache) Israel hat angekündigt, dass der Grenzübergang Rafah zu Ägypten in den „kommenden Tagen“ wieder geöffnet wird, sodass Palästinens
7. Jan.




































